Dinner “Leaf to Root” am Fr 21 Juli 18:00 Kantine Vauban, Freiburg

Karottenkraut, Radieschenblatt, Melonenschale & Co. – Esther Kern, Co-Autorin vom Buch «Leaf to Root», gibt Einblick in die Welt vom Gemüse und zeigt, wie es von Blatt bis Wurzel verkocht wird.

Bei diesem Dinner der Kantine Vauban wird es möglich sein ein außergewöhnliches Dinner zu genießen. Anmeldung notwendig unter info@kantinefreiburg.de Kosten45€ p.Person.

SaisonaleKüche mit Stumpf und Stiel, Geschichten über Blatt und Knolle, dazu feine Weine vom Schönberg.

Buchinfo: «Leaf to Root – Gemüse essen vom Blatt bis zur Wurzel», Esther Kern, Sylvan Müller, Pascal Haag, AT Verlag, 49.90 Euro, www.leaf-to-root.com, www.estherkern.ch

 

 

 

 

Jochen Fritz (Meine Landwirtschaft – Wir haben es satt) kommt zum AgriKultur Festival!

Freitag 21 Juli 2017 18:15 in der AULA der Gewerbeschule Eschholzpark, Freiburg, Weg vom Park ist ausgeschildert, der Vortrag/Diskussion findet nach dem Grußwort der Bürgermeisterin Gerda Stuchlik um 18:00 statt

Die Initiative “Meine Landwirtschaft” organisiert die jährliche “Wir haben es satt” Demonstration in Berlin – als Gegenveranstaltung zur Grünen Woche und der damit verbundenen Agrarindustrie. Es geht bei “meine Landwirtschaft” um nicht weniger als um gesundes Essen, eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft, artgerechte Tierhaltung und fairen Handel. Auf dem Poster ist übrigens ein Truthahn aus Freiburg vom Baldenweger Hof zu sehen.   

Jochen Fritz ist Landwirt und Koordinator von “Meine Landwirtschaft”, mit seinem Team und dem Netzwerk, dass er hinter sich gescharrt hat, hat er die “Wir haben es satt” Demonstration etabliert – zuletzt waren im Januar 18.000 Menschen da um sich für eine andere Agrarpolitik einzusetzen. Dazu kommt ein “Wir haben es satt” Kongress der alle 2 Jahre im Sommer stattfindet. Diese Initiative und dier Mann haben Schwung in die Landwirtschaft in Deutschland gebracht – und viel zur Vernetzung von alternativen Ansätzen beigetragen. Wir freuen uns sehr dass Jochen Fritz zum AgriKultur Festival kommt!

Im Anschluss an den Vortrag mit Jochen Fritz kommen Landwirte aus der Freiburger Regio auf die Bühne (z.B. Silvia Rutschmann, Hof Gasswies, Andreas Dilger, Weingut Dilger) um an die Ideen und Visionen von Jochen Fritz lokal anzudocken!

 

Weitere Infos zu “Wir haben es satt!” hier:

http://www.wir-haben-es-satt.de/start/home/

Hier die Forderungen für das Wahljahr 2017:

http://www.wir-haben-es-satt.de/start/aufruf/#c5907

 

 

 

 

Infostände und Marktstände beim Festival am Sa 22 Juli ab 11h

Beim AgriKultur Festival wird es eine ganze Reihe von Infoständen von Initiativen und Marktständen von Bäuerinnen und Bauern geben. Das ist für das Festival aus sehr wichtig, schließlich geht es darum, eine Platform für Austausch zu haben!

Marktstände sind u.a.:

Gärtnerei Piluweri, Gemeinschaftsstand solidarische Landwirtschaftsprojekte, Schambachhof, Kunzenhof, Gärtnerei Queerbeet, Klosterhof, Bio Jung Säfte, Bee2Go, Hof am Dorfbach, …

Infostände sind u.a.:

Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft, Agronauten, Atelier Paysan, Biosphärengebiet Schwarzwald, Eine Welt Forum, Greenpeace Freiburg, Gartenpaten, 3Häuser Projekt Mietshäusersyndikat, Katholische Landvolkbewegung, Kinderabenteuerhof, Marktschwärmer, Permakultur Dreisamtal, ProSpecieRara, Schaff Mät Paerd, Süd-Nord-Forum e.V., Stadtwandler, Transition Town, Teikei Coffee, Vegetarier Bund Freiburg-Gruppe, …

 

 

 

 

Konzernfusion und -konzentration in Landwirtschaft und Ernährung am So 14h in der Aula der Gewerbeschule, mit Tina Goethe (Brot für Alle, CH) und Udo Schilling (Longo Mai, CH)

AK Orga: Warum ist das überhaupt ein Thema, Konzerne und Landwirtschaft?

Tina Goethe: Saatgut ist die Grundlage unserer Ernährung – wer Saatgut kontrolliert, bestimmt was wir essen. Die Agrarkonzerne, die den Markt bestimmen, sind ursprünglich reine Chemiekonzerne. Sie verkaufen Saatgut und Pestizide zusammen als Paket. Aber es gibt Änderungen, neue Technologien kommen dazu, mehr Fusionen, neue Akteure aus anderen Sektoren. Werden in Zukunft noch Menschen auf dem Acker arbeiten oder nur noch Computergesteuerte Maschinen, wie Drohnen? Läuft alles digital?

AK Orga: Was macht Dir trotzdem Hoffnung?

Tina Goethe: Saatgut ist ein Thema geworden, z.B. bei der urbanen Gartenbewegung. Man kommt mit Saatgut in Kontakt, mit verschiedenen Sorten. Da kommen auch politische Fragen auf, weil es ja oft ein kollektives Gärtnern ist. Außerdem habe ich Hoffnung, da außerhalb von Europa ein Großteil der Bäuerinnen und Bauern noch in nicht-industriellen Systemen wirtschaftet. Global gesehen ist das die Mehrheit und von ihnen können wir viel lernen.

Tina Goethe ist Soziologin und ist bei der Schweizer Entwicklungsorganisation Brot für alle als Teamleiterin für das Dossier Recht auf Nahrung und Klimawandelt tätig. Seit 2011 ist sie Mitglied der Eidgenössischen FAO-Kommission. https://brotfueralle.ch/

Udo Schilling ist Saatgut-Experte und Aktivist in der Kooperative Longo maï. Die Longo maï-Bewegung ist ein Netzwerk von neun selbstverwalteten landwirtschaftlichen und handwerklichen Kooperativen in Europa. https://www.prolongomai.ch/

 

 

 

 

Radtour zur Bio Gärtnerei Witt zu seltenen Gemüsesorten, mit ProSpecieRara, Di 18 Juli 15:30

Am Dienstag, 18.07 wird im Rahmen der Agrikultur-Wochen 2017 eine Radtour zur Bio-Gärtnerei Witt nach Emmendingen angeboten. Bei der Gärtnerei wird es eine Feldbegehung geben. Wolfgang Lütker wird die Gärtnerei zeigen und auf den Anbau seltener Gemüsesorten von ProSpecieRara eingehen, darunter sind auch zwei Sorten, die auf der Roten Liste stehen. Ann-Kathrin Söllner von ProSpecieRara wird außerdem einige Informationen zu dem Erhalt von alten Sorten geben, insbesondere wie diese im Projekt „Vielfalt schmeckt“ durch Nutzung gerettet werden sollen. Wolfgang Lütker und Ann-Kathrin Söllner beantworten gerne Fragen und es wird Raum geben für Diskussionen zu Herausforderungen und Nutzen beim Anbau von alten Sorten .

Der Treffpunkt zur Radtour ist die Fabrik in der Habsburger Str. 9 um 15:30. Die Führung in der Gärtnerei beginnt um 17:00. Wer nicht mit dem Fahrrad nach Emmendingen fahren möchte, kann auch direkt dorthin kommen (Alfred-Walz-Str.6, Emmendingen).

 

 

 

 

Schuppenkarpfen an der Edith-Stein-Schule Freiburg, Sa und So 12h

Am Agrarwissenschaftlichen Gymnasiums (AG) der Edith-Stein-Schule Freiburg wird eine Aquaponik-Anlage betrieben: Die erste Generation der Fische wurde bereits geerntet, Tomaten und Kräuter werden erfolgreich kultiviert.
Im Jahr 2013 wurde diese Anlage am Technischen Gymnasium Fachrichtung Umwelt (TGU) der Friedrich-Weinbrenner-Gewerbeschule im Rahmen einer Projektarbeit unter der Leitung von Herrn Dr. Andreas Bilz technisch zum erfolgreichen Betrieb geführt. Im Sommer 2016 diese Anlage nun von Schülern des Agrarwissenschaftlichen Gymnasiums der Edith-Stein-Schule unter der Leitung von Herrn Dr. Bernd Raber übernommen, um deren Eignung zur Gemüse- und Kräutervermehrung zu untersuchen.
Aquaponik ist eine nachhaltige Form der Nahrungsmittelproduktion, bei der in einem geschlossenen Wasserkreislaufsystem die Ausscheidungen von Fischen genutzt werden, um Nutzpflanzen zu düngen. Bakterien schließen den Mineralstoffkreislauf und ermöglichen somit, Fische gemeinsam mit Nutzpflanzen ökologisch nachhaltig zu produzieren – und in dies nun auch an einer Freiburger Schule. Für das an der Edith-Stein-Schule realisierte System untersucht Daniel Popovic von 12. Klasse des AG derzeit im Rahmen einer äußerst engagierten Seminarkurs-Arbeit das Potenzial der aktuell 4 m2 großen Modellanlage zur Anzucht unterschiedlicher Kräuterpflanzen. Ergebnisse hierzu werden auf dem Agrikulturfestival vorgestellt.
Das Aquaponic-Projekt wird auch im kommenden Jahr mit weiteren Untersuchungen nachhaltiger Nahrungsmittelproduktion fortgesetzt. Dies geschieht im fachlichen Austausch mit der EBF-GmbH Bensheim, die in Neuenburg ein „Aquaponik Solar Greenhouse“ im Prototyp betreibt. Einfache Systeme sind aber auch für jedermann im Garten oder auf der Terrasse nachzubauen – überzeugen Sie sich selbst!

Führungen mit Daniel Popovic Sa 12h und So 12h über der Aula der Gewerbeschule!

 

 

 

 

Hinterwälder und Ziege

eine Veranstaltung von AgriKultur e.V.

Artgerechte Tierhaltung und nachhaltige Fleischproduktion. Vortrag und Mehrgängemenü.

Im Fokus dieses geselligen Abends stehen Hinterwälder und Ziege.

Eine nachhaltige, ökologische und regionale Fleischproduktion, sowie -konsum ist aus verschiedenen Gründen ein wichtiger Schritt in eine nachhaltige Zukunft.

Holger Albrecht vom Windberhof (St. Blasien) wird davon berichten. Er arbeitet mit der Bunten Ziege und dem Hinterwälder Rind. Er wirt­schaf­tet aus Überzeugung nach ökologischen Grundsätzen und produziert Käse, Fleisch und Wurst ent­sprechend der Verordnung für den ökologischen Landbau der Europäischen Union.

Während eines vielfältigen Menüs aus besten Produkten, wird Holger Albrecht von seiner Arbeit mit seinen Tieren berichten und darüber sprechen welche wichtige Rolle sie für den Menschen und die direkte Umwelt spielen. Thema werden ebenfalls die tragischen Folgen des derzeitigen Fleischkonsums und der industriellen Fleischproduktion für unsere Welt sein.

Ein ebenso spannender, wie genussvoller Abend im Café Ruef in der Kartäuserstraße 2, 79102 Freiburg, 17.07.2017, 19:00, initiiert durch AgriKultur e.V..

 

 

 

 

Friedrich Wenz – Regenerative Landwirtschaft

Sa 22 Juli 15:00 Aula der Gewerbeschule am Eschholzpark, ist ausgeschildert

Der Biobauer Friedrich Wenz aus Süddeutschland gilt als Pionier der schonenden Bodenbearbeitung. Bereits Mitte der 1990er-Jahre begann der gelernte Landmaschinenmechaniker ein eigenes Bodenbearbeitungssystem zu entwickeln, das „flach, präzise und bei Bedarf ganzflächig“ arbeiten kann.

“Wir müssen unsere Kulturböden reaktivieren, wiederbeleben. Das ist möglich, sogar sehr schnell.

In die Richtung der regenerativen Landwirtschaft arbeiten wir seit einigen Jahren sehr intensiv und es ist enorm, welche Resultate konkret in den Praxisbetrieben erzielt werden. ”

Weitere Informationen: http://www.eco-dyn.de/

Siehe auch Video: https://www.youtube.com/watch?v=WnUlPLi7Sf4

 

 

 

 

Onil der Drache – Kinderprogramm

Ort: Eschholzpark, Datum: Sonntag, 23. Juli 2017 um 11:00, 13:30 und 15:00

Jetzt kommt Onil das Recycling-Wunder

Auf dem diesjährigen AgriKultur Festival darf auch Onil nicht fehlen. Onil ist ein Drache.

Ein Drache der ganz besonderen Sorte. Denn alles was wir nicht mehr schätzen, das ist Onils Schatz und Lebenselixier: leere Flaschen, Dosen, Verpackungen, Apfelbutzen, Müll. Kostbare und wertvolle Nahrung für das ungetüme Verwandlungsgenie.

Onil und sein magischer Magen zeigen uns, wie das mit dem Recycling so genau funktioniert.

Allein schon das bunte Riesenungetüm und seine akustische Lebendigkeit mitsamt der Drachenführerin sind eine unvergessliche Begegnung.

…Mutige wagen sich an den Drachen-Rachen…

…zu gesättigter Stunde lässt sich Onil auch mal vorsichtig streicheln…

…Verliebte können versuchen Onil einen Kuss abzugewinnen…

…und im Idealfall überrascht ein Drachenei!

Wir freuen uns auf Groß und Klein!

 

 

 

 

Kurz-Film “Wenn Lebensmittel sprechen könnten” von Freiburger Schülerinnen und Schülern auf dem AgriKultur Festival

In Kooperation mit der Forschungsgesellschaft Agronauten haben Schülerinnen und Schüler der Angell Schule ein kurzes Video gemacht um zu mehr Nachdenken über den Lebensmittel Konsum anzuregen. Der Film wird auf dem AgriKultur Festival gezeigt werden, nähe Details in Kürze auf dieser Seite.

Der Film spielt in einen Supermarkt – hier kommt es beim Einkauf zu ungeahnten Begegnungen.

Der Film kann auch jetzt schon hier gesehen werden