Mini-Biogas-Anlage im Selbstbau

Der Workshop ist hauptsächlich praktisch. Wir werden einige theoretische Aspekte sehen und es wird auch Raum für den Austausch von Ideen und Erfahrungen geben. Wir werden einen Mechanismus nachbilden, der so einfach zu verstehen ist wie ein Magen, der wie unserer, auch Gase produziert. Auf einfache Weise wandeln wir Abfall in Energie und Kompost um. Dafür genügen ein paar Materialien (die man leicht gebraucht finden kann), einfache Werkzeuge und eine Prise Zeit. Ein Hoch auf Upcycling, Nachhaltigkeit und Fürze! 

Sa 20 Juli 10.30h-12h ggf länger
So 21 Juli 10.30h-12h ggf länger

Mit Alberto
Ohne Anmeldung

Experimenteller FahrradLastenAnhängerBau


Wir werden versuchen, aus FahrradTeilen und Fundstücken einen LastenAnhänger zusammen zu schrauben. Dazu weden Bauteile umgenutzt und z.B. FahrradVorbauten als Verbindungselement verwendet, mit dem sich auch Besenstiele Zusammenschauben lassen… Mit dieser modularen Bauweise ohne schweißen können niederschwellig nützliche Geräte gebaut werden.

Samstag 20. Juli 11h-14h ggf. länger

Sonntag 21. Juli 11h-14h ggf. länger

Keine Anmeldung notwendig

Mit: Chrimi



Einfälle statt Abfälle Lastenradbau mit Christian Kuhtz

An zwei Tagen werden zwei Lastenräder gebaut, und das ganz aus Schrott und gebrauchten Teilen – ohne Schweißen! Damit die Lastenräder danach auch belastbar und dauerhaft sind, braucht es dafür besonders pfiffige und durchdachte Konstruktionen. Die hat Christian Kuhtz aus Kiel schon seit über 40 Jahren in seiner Heftreihe „Einfälle statt Abfälle“ dokumentiert. Christian Kuhtz legt dabei besonderen Wert auf ein achtsames Nutzen von Material, das sonst sorglos den Müllberg vergrößert und die Abnutzung unserer Lebengrundlagen beschleunigt – fast schon eine Lebensweise, die so aktuell wie nie zu vor ist und für Christian seit Jahrzehnten zum Alltag gehört.

Im praktischen Workshop lernst Du vor allem auf was es statisch und konstruktiv beim Lastenradbau ankommt und wie mit dem Werkstoff Metall umgegangen wird. Es wird gesägt, gebohrt, gefeilt und gehämmert – mitten auf dem Festival!

Samstag und Sonntag 20. und 21. Juli, jeweils 10 bis 17 Uhr
Kein Vorwissen nötig (Bastelerfahrung schadet aber nicht)
Anmeldung erforderlich (8 Teilis) via lowtech ÄT agrikulturfestival.de
(Wer keinen Platz mehr bekommen sollte, darf gerne auch so vorbei luken)

Bauernproteste verstehen – Alternativen aufzeigen. Mit Prof. Onno Poppinga und Gästen

Wie kaum ein anderer hat der 80-jährige Onno Poppinga (Bauer und emeritierter Prof Witzenhausen) Erfahrungen in der landwirtschaftlichen Praxis und Landwirtschaftspolitik. Er wird die Bauernproteste reflektieren und in eine historische Perspektive setzen. Woher kommt die Wut? Darüberhinaus wird er aber auch über Alternativen sprechen, um das bestehende System zu ändern. Im Anschluss laden wir weitere Gäste ein, über den Vortrag zu diskutieren.

Veranstaltung am Sonntag 21 Juli 2024, Details folgen

Berufseinstieg in die Landwirtschaft – wie funktioniert das?

Die Landwirtschaft braucht Gründer*innen und Unternehmensnachfolger*innen! Agripreneur*innen, die unternehmerische Antworten auf dringliche Fragen einer zukunftstauglichen und nachhaltigen Landwirtschaft finden. Gesucht werden innovative Kräfte, die Landwirtschaft verantwortungsvoll unternehmen wollen und dabei auf vielfältige Art und Weise Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung integrieren. Glücklicherweise gibt es mutige, hoch motivierte junge Menschen, die sich genau diesen Herausforderungen stellen wollen!

Der Workshop bietet Raum für eine Auseinandersetzung mit den Chancen, Möglichkeiten und Herausforderungen eines Einstiegs in die Landwirtschaft …

  • Landwirtschaft unternehmen, aber wie? Welche unterschiedlichen Wege in eine Selbstständigkeit können beschritten werden?
  • Welche Herausforderungen erwarten mich unterwegs? 
  • Wie sieht das Gründer*innenökosystem in der Landwirtschaft aus? Welche Unterstützungsangebote gibt es?  

Eine Veranstaltung von AgriKultur e.V, in Kooperation mit dem Ernährungsrat Freiburg (HoF) und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE). Marianne Nobelmann ist Dozentin in den Ökolandbaustudiengängen der HNEE und freiberufliche Beraterin. Sie bringt ihre Erfahrungen aus der Gründungslehre und der Begleitung landwirtschaftlicher Unternehmer*innen ein.

Workshop “Wasser-Fülle im Garten” mit Ronny Regenwurm

Dieser Workshop möchte allen Gärtner*innen beim guten Umgang mit Wasser helfen. Gerade bei den verstärkt auftretenden Dürreperioden ist es wertvoll, Techniken zu kennen, die einem beim sparsamen Umgang mit Wasser helfen. Dazu wird Ronny Regenwurm von Permakultur Dreisamtal einen Workshop anbieten, der erst in der Schule drin die theoretischen Grundlagen vermittelt (mit Bildern u.a.) und dann direkt draußen im Gelände praktisch wird (mit buddeln etc). Der Workshop findet am So 21 Juli nachmittags statt.

gut abschneiden – Mähen mit der Handsense

Ausgiebige und fortlaufende Demonstrationen zur Technik der Handsense,  zum Dengeln, Einstellen der Sense auf die Mäher*in, Mähtechnikübungen  und vieles mehr. Denn so naturverbunden, effektiv und  ressourcenschonend mäht und erntet keine Motortechnik. Das Mähen mit  der Handsense ist also aktuell und zukunftsfähig. Lasst den Motormäher  aus und genießt den klang der schneidenden Sense!

Sonntag 11 bis 15 Uhr
keine Anmeldung notwendig
Stand auf dem Low-Tech Festivalgelände
Roland Reminder und Luzia Spinner (www.sensenwerkstatt-reminder.de)

Wie Urin deinen Garten zum blühen und duften bringt (ohne zu stinken)

Bei diesem Workshop von Monica Luers (Wandelgarten Vauban) geht es um das flüssige Gold für den Garten – Urin. Schließlich erhält Urin viele wertvolle Nährstoffe (Kalium, Kalzium, Phosphor und Stickstoff), die nicht im Klo verschwinden müssen. Jede(r) produziert ca 500 Liter Urin pro Jahr. In der Schweiz werden schon Düngemittel aus Urin hergestellt und angeboten. Aber wie kann das flüssige Gold genutzt werden ohne zu stinken? Wie kann damit Pflanzenkohle aktiviert werden? Wie ist die Rechtslage? Und was ist ein Mulch-Pissoir? Letzteres soll im Rahmen des Workshops hergestellt werden. Mehr Infos zu den Details (Termin etc) folgen…

D. Quack (Ökoinstitut): Kuh(l) für Klima und Artenvielfalt? Milchproduktion im Kontext von Klimaschutz und Erhalt von Biodiversität

Mit Dietlinde Quack (Ökoinstitut) und Gästen

Sind Milchkühe Klimakiller oder steigern Weidekühe die Artenvielfalt im Grünland? Weder ersteres noch letzteres ist die ganze Wahrheit. Vor diesem Hintergrund wollen wir im Workshop folgende Fragen beleuchten:

• Welcher Zusammenhang besteht zwischen Milchviehhaltung und den Auswirkungen auf das Klima und die Artenvielfalt? Gibt es Zielkonflikte zwischen Klima- und Artenschutz?

• Wie kann man etwaige Zielkonflikte in Bezug auf Milchproduktionssysteme ausräumen?

• Welche Chancen und Risiken bietet dies für die Region Freiburg?

Wir freuen uns auf Sie / Euch und eine angeregte Diskussion!

Der Workshop findet im Rahmen des Projekts GOBIOM „Gestaltungsoptionen für ökonomisch tragfähige biodiversitätsfördernde Milchproduktionssysteme in den Bio-Musterregionen Freiburg und Ravensburg“ statt, das mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01UT2104A gefördert wird.